06.08.2014 - Feuerwehrsport

Zeulenroda-Triebes. An zwei Tagen trafen sich über 150 Sportlerinnen und Sportler aus Ungarn, Österreich und den Bundesländern Thüringen, Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern um in den Disziplinen des Feuerwehrsports um die Pokale und Urkunden zu kämpfen. Der Euregio-Cup erlebte in diesem Jahr seine gelungene Premiere, die Lust auf mehr machte.

"Was dabei an sportlichen Leistungen bei der enormen Hitze geboten wurde, war beeindruckend", schätzte abschließend Hartmut Bastisch, Wettbewerbsleiter des Deutschen Feuerwehrverbandes, ein. Aber auch die Wettkampfatmosphäre und der freundschaftliche Umgang der Sportler miteinander war einfach super, schätze er ein.
Besonders hervor hob er die Leistung von Annekathrin Daßler, die die Premiere der Frauen im Hakenleitersteigen zu einem Erlebnis werden ließ. In einer Zeit von 8,48 sec. stellte die Stelzendorferin vom TSV Zeulenroda den ersten Deutschen Rekord auf. Mit dieser Zeit näherte sie sich der Weltspitze und wäre bei der kürzlich stattgefundenen Weltmeisterschaft der Frauen und Jugend auf Medaillenkurs gewesen. Aber auch die Leistungen der vierfachen Einzelsiegerin Anja Aldermann aus Brandenburg waren vorzeigenswert, zumal sie auch noch in Staffel erfolgreich mitwirkte.
Für Aufsehen sorgten aber auch die Gäste aus Österreich. Am ersten Tag gewöhnten sie sich ein und am zweiten Tag waren sie dann voll da. Da staunte selbst Bundeswettbewerbsleiter Josef (Blacky) Schwarzmannseder. "Meine Jungs haben den Wettkampf ihres Lebens gemacht", meinte er. Schon der 3. Platz in Hakenleitersteigen durch Thomas Mairinger war eine Überraschung.
Aber als Thomas Purrer mit österreichischen Rekord (17,30 sec.) auf der 100-m-Hindernisbahn gewann und Thomas Mairinger Zweiter vor Thomas Kwicalla vom TSV Zeulenroda kannte die Freude keine Grenzen mehr und es gab ein Jubelmeer in Rot-Weiß, das von allen neidlos anerkannt wurde. "Als ich gleich meinen Landeshauptmann davon per Handy berichtete, dachte er, ich will ihn veralbern. Auch er konnte diese Leistungsexplosion nicht fassen", meinte der sympathische Blacky zur Siegerehrung.
Pokale gingen nach Brandenburg
Am Ende gab es die beiden Euregio-Pokale für die Teams aus Brandenburg, die sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern die Stärksten waren und im allen Wettbewerben am ausgeglichensten besetzt waren.
Die Thüringer vom TSV Zeulenroda landeten auf dem undankbaren 4. Platz. Wir hatten diesmal nicht unbedingt das Glück auf unserer Seite und waren auch noch durch Verletzungen geschwächt", meinte der Verantwortliche Norbert Daßler. Außerdem waren die Gastgeber auch sehr umfangreich in die Vorbereitung des Wettkampfes eingebunden, so dass die Vorbereitung darauf etwas zu kurz kam.
Das Waldstadion, wegen seiner schönen Wettkampfanlagen von allen Teilnehmern gelobt, war am Samstag nicht nur der Schauplatz für den Euregio Cup 2014 im Feuerwehrsport. Gleichzeitig fand eine weitere Premiere statt. Erstmals wurden in Zeulenroda die Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse U 20 ausgetragen.
Im 100-Meter-Hindernislauf, im Hakenleitersteigen und im Zweikampf wurden die besten bei den jungen Frauen und Männer mit dem Titeln gekürt.
Steffen Jubold, Leiter der Feuerwehren der Stadt Zeulenroda-Triebes, der mit den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr diesen sportlichen Höhepunkt tatkräftig unterstützt hat, freute sich über die Wertschätzung des Deutschen Feuerwehrverbandes mit der Meisterschaftsvergabe. "Ich hoffe, dass unser Team vom TSV Zeulenroda den Heimvorteil auch nutzen kann", meinte der hauptamtliche Feuerwehrchef in Zeulenroda-Triebes.
Zeulenrodaer wurden Favoritenrolle gerecht
Die Zeulenrodaer gehörten im Vorfeld der Wettkämpfer zu den Favoriten auf der Jagd nach Medaillen. Allen voran Adrian Daßler, der die aktuellen Bestenlisten anführt. Er konnte dann im sportlichen Wettkampf auch die in ihn gesetzten Erwartungen voll erfüllen. Gleich dreimal holte er sich den Deutschen Meistertitel.
Auf der Hindernisbahn war er in 17,42 Sekunden der Schnellste. Auch im Hakenleitersteigen gewann er mit 15,25 sec. überlegen vor seinen Vereinskameraden Marcus Lautenschläger, der sich nach langer Verletzung in prächtiger Form vorstellte.
Damit war Adrian natürlich auch überlegener Zweikampfsieger (32,72sec) vor den beiden sächsischen Sportfreunden Henry Schulze (39,06 sec.) und Jan Knoche (40,29 sec.) Marcus Lautenschläger kam auf eine guten 4. Platz.
Das Gleiche, was Adrian bei den Männern schaffte, gelang Anja Aldermann aus Brandenburg bei den jungen Damen. Auch sie wurde überlege dreimalige Meisterin. Beste Thüringerin wurde Julia Schmidt als 6. im Hindernislauf und 10. im Hakenleitersteigen. Luise Lautenschläger belegte einen guten 12. Platz. Im Zweikampf wurde Julia Schmidt Achte, Luise Lautenschläger dreizehnte und einen Rang dahinter platzierte sich Ayline Gerndt.
Nachwuchs steht in den Startlöchern
Leider blieben einige der Nachwuchshoffnungen des TSV Zeulenroda von Verletzungen nicht verschont. Sicher aber ist: Um die Zukunft braucht den Zeulenrodaer Feuerwehrsportlern nicht bange sein. Das sportliche Potenzial ist auch beim Nachwuchs im Feuerwehrsport in den verschiedenen Wettkampfarten vorhanden. So sah es nach Abschluss der Wettkämpfe auch Teamchef Norbert Daßler.
Allen Teilnehmern hat das Wochenende in Zeulenroda- Triebes gefallen und wird ihnen noch lange in Erinnerung bleiben, war am Sonnabend zum Abschiedsabend im Jugendclub "Römer" zu hören. Die Stimmung war ausgezeichnet. Auch dem TSV Zeulenroda wurde für die bestens präparierten Wettkampfstätten gedankt. Ebenso dem Kampfgericht des Feuerwehrverbandes und den Helfern vom Kulturverein Weckersdorf, die bestens für die Versorgung der Teilnehmer und Besucher verantwortlich zeichneten.
Karsten Schoß / 06.08.14 / OTZ

 

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9. und 10. Oktober wie immer !

16. und 17. Oktober finden keine Übungsstunden statt.!
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