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Der TSV Zeulenroda - ein guter Partner für den Sport im Thüringer Vogtland
Vom Wachsen und Werden eines Sportvereines
Der TSV Zeulenroda versteht sich als ein Verein für Leistungs-, Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport.
Der Verein hat die modernste Sportanlage in seiner Region und erlangte Achtung und Anerkennung für seine Arbeit auch vom derzeitigen Landesvater Thüringens.
Als sich im Jahr 1951 die BSG "Aufbau" mit 180 Mitgliedern als Zusammenschluß der Vereine Boxen,Turnen/Leichtathletik, Schach und Tischtennis gründete, wagte kaum einer, diesen Erfolg vorher zu sagen.
Heute, nachdem noch die Sektionen Schwimmen, Schach, Triathlon, Behinderten-und Rehabilitationssport, Popgymnastik, Kegeln, Aerobic hinzugekommen sind und sich der Verein auch in allgemeinen Kinder- und Seniorensportgruppen engagiert, mauserte sich der TSV zum größten Sportverein des Landkreises Greiz.
Erst Ende Februar 2004 konnte der Vorsitzende des Vereins, Sportfreund Wieland Ressel, mit dem 115.Mitglied der Sektion Schwimmen gleichzeitig das 750. Mitglied des Vereins begrüßen.
Überhaupt zeigt die Bilanz von 304 Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren zu den 750 Vereinsmitgliedern, daß auf Kinder-und Jugendarbeit in der Vergangenheit viel Wert gelegt worden ist.
Im Schach prägen bis heute die Frauen das Geschehen, sogar bis in die Bundesliga schafften es die Damen. Letzter Höhepunkt war natürlich die Teilnahme von Antje Fuchs und Diana Skibbe an den Europameisterschaften in Dresden in diesem Jahr. Danken kann man vielen Mitstreitern, aber hervorheben muß man Manfred Wolf, den " Chef-Übungsleiter °', der seit über 20 Jahren am Brett viel bewegt hat.
Auch im Boxen gab es nicht nur in der Vergangenheit schöne Erfolge, wie Studentenmeister, Juniorenmeister oder sogar einen Deutschen Meister. Einige dieser "alten" Kader widmeten sich in den 90er Jahren und bis heute dem Nachwuchs und können sich mit ihren Schützlingen sehen lassen. Erste Plätze bei
Thüringenmeisterschaften, Südwestdeutschen Meisterschaften u. a. zeugen von sehr guter Arbeit. Die Namen Daniel Schwarze oder Torsten Satur sollte man sich merken. Karl-Heinz Ulrich, als einer der Macher, konnte seine Schützlinge 1999 sogar erstmals international in einem Wettkampf in Dänemark einsetzen. Man kann auf die Zukunft der jungen Burschen nur gespannt sein.
Die Sektion Schwimmen ist erst am 8.Oktober 1997 gegründet worden. Von Anfang an dabei war Dieter Müller, der als C-Trainer maßgeblichen Anteil am Aufbau der Sektion hatte und in den letzten Jahren mit Hilfe seiner 6 Kampfrichter und 5 Übungsleiter schon etliche Erfolge seiner Schützlinge erleben konnte. Natürlich hat das Sport- und Erlebnisbad "Waikiki" vor unserer Haustür nicht unwesentlich zum Erfolg dieser Sektion beigetragen. Trotzdem muß man auch die Aktivitäten der Verantwortlichen hervorheben. So gab es, vor allem durch das Engagement der Übungsleiterin Petra Ehrenberg, neben der Teilnahme an diversen Meisterschaften viele neue Initiativen, von Schwimmkursen für Vorschulkinder, über Ferienfreizeiten, Trainingslagern bis zum 24-Stunden-Schwimmen, das sich immer größerer Beliebtheit erfreute.
Ohne die Arbeit der anderen Sektionen zu schmälern oder zu vergessen, muß man der Nachwuchsarbeit der Sektion Leichtathletik auch ein Kompliment machen. Nahtloser Übergang von den Spitzenleistungen vieler Athleten vergangener Jahre prägte und prägt die Arbeit der derzeitigen Übungsleiter, Fachübungsleiter und Trainer in den verschiedenen Disziplinen. Anerkennung dieser Arbeit waren auf alle Fälle zwei denkwürdige Anlässe, die
die Arbeit der Verantwortlichen zwar in einer Hinsicht erleichterten, sie aber auf der anderen Seite zum Erfolg " verdammten ".
Nach jahrelangen Mühen, Eigeninitiativen und der Gewinnung wichtiger Mitstreiter war es 1998 endlich soweit. Die Sanierung des Waldstadions begann. Mit Hilfe des Freistaates Thüringen, des Landkreises Greiz, der Stadt Zeulenroda und mit Eigenmitteln des TSV Zeulenroda sowie der Gewinnung weiterer Sponsoren konnte eine modern ausgestattete Leichtathletikanlage und ein Vereinshaus mit moderner Sanitäranlage geschaffen werden, so dass fortan der TSV Sportlerinnen und Sportlern beste Bedingungen für Training und Wettkämpfe bieten konnte. Die Verantwortlichen um Wieland Ressel und das weithin bekannte "Urgestein" Peter Fleißner nutzten ihre Beziehungen, um Jahr für Jahr mehr bekannte Athleten zu Trainings und Wettkämpfen nach Zeulenroda zu holen.
Sichtbarer Ausdruck dieses Engagements der Leitung und natürlich auch der meist ungenannten freiwilligen Helfer ist das seit Jahren stattfindende Leichtathletikmeeting mit Athleten der Spitzenklasse bis hin zu Europa- und Weltmeistern sowie Olympiasiegern, welches 2003 zum 5.Mal stattfand und bis zu 5000 Zuschauer anlockte.
Diesen Höhepunkt gibt es in diesem Jahr am 29.Mai also zum 6.Mal und die Zuschauer können sich gerade im Vorfeld der Olympischen Spiele über den Leistungsstand unserer Leichtathletikelite in den verschiedensten Disziplinen informieren.
An diesem Tag sieht man natürlich nicht nur Profis von heute. Nein, denn es ist eine gute Tradition, der Nachwuchsarbeit im Verein viel Aufmerksamkeit zu schenken und die "Jungen" nicht nur im Training, sondern auch in den verschiedenster Wettkämpfen zu fördern und zu fordern Mit der Sichtung von Talenten aus den vielen vom TSV betreuten Kindersportgruppen, über Trainingsgruppen an verschiedenen Schule, wird auch überregional seit einiger Zeit mit zukünftigen Spitzensportlern gearbeitet. Auch aus dieser Sektion sollte man sich solche Namen wie Lisa Wolf, Tobias John oder Carolin Schmidt für die Zukunft merken.
Sichtbarer Ausdruck für die gute Nachwuchsarbeit unseres Vereins ist die Gestattung des leichtathletischen Talentestützpunktes "Thüringisches Vogtland" unter der Leitung des zweimaligen Europameisters und Olympiafünften im Zehnkampf, Joachim Kirst und dessen Förderung durch den Kreissportbund. Hier trainieren ausgewählte und berufene jugendliche Nachwuchsathleten aus unserem Gebiet und den angrenzenden Landkreisen, um Leistungsparameter zur Delegierung an Sportschulen oder in Sportclubs zu erfüllen oder sich selbst in ihrer Wahldisziplin weiter zu entwickeln.
Für sie alle und viele noch nicht organisierten Kinder und Jugendliche ist nicht zuletzt auch die Teilnahme an den Rahmenwettkämpfen beim Zeulenroda-Meeting ein Höhepunkt der sportlichen Betätigung unter den Augen nicht nur der Spitzenathleten, sondern auch derer der Eltern, Omas und Opas oder auch nur der Freunde.
Der TSV kann stolz sein, dass nicht nur im Territorium und in den verschiedensten Sportgremien unseres Bundeslandes die Arbeit der zahlreichen ehrenamtlichen Mitstreiter anerkannt wird, sondern auch durch den Besuch des Ministerpräsidenten Thüringens sieht, dass unser Bemühen, Kindern und Jugendlichen sinnvolle Alternativen zur Persönlichkeitsentwicklung über unseren Landkreis hinaus Anerkennung findet.
Zahlreiche Sponsoren und Förderer wie die LACOS Computerservice GmbH, Objektdesign Rumler, das Seehotel, Bauerfeind Phlebologie GmbH & Co KG, Energiewerke Zeulenroda, Ritschel Bauelemente, Gerüstbau Grimm GmbH, Tischlerei Grünert und viele andere unterstützen dankenswerterweise den Turn- und Sportverein Zeulenroda.
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